Gestern habich Ubuntu neu aufgesetzt. Das Update von 7.04 Feisty Fawn auf 8.04 Hardy Heron hat bei mir nicht so glorreich hingehaut, vermutlich da ich schon ein halbes Jahr im Vorraus Hardy in der instabilen laufen hab lassen. Teilweise haben Programme nicht mal mehr ihre Pfade gefunden (die waren noch Gutsy) oder schon Pfade gesucht die es noch gar nicht gab (die waren schon Hardy).
Jedenfalls hatte ich als Simone letztens bei meinem Rechner saß plötzlich kein Hauptmenü mehr, es kam einfach nur ein leerer Mini-Kasten und diverse andere Kleinigkeiten nervten mich auch.
Die Installation lief ziemlich ereignislos, ich habe die Installations-CD mit textbasiertem Menü gewählt weil ich es für Non-Sense halte in eine grafische Live-Umgebung zu booten die dann fast den ganzen RAM frisst nur um dann einen grafischen Fortschrittsbalken zu haben.
Das is sicher "candy" wie man heute sagt, aber treibt die Zeit die alles braucht irsinnig in die Höhe - jedenfalls bin ich sehr zufrieden dass es jetzt beim Download eine Checkbox gibt die eine Installations-CD ohne Live-Umbgebung rausrrückt - eine gute Idee.
Kaum das ich neu gebootet hab habich ubuntu-restricted-extras
installiert - dann gehn Flash, Filme und Java im Firefox problemlos
auch werden die msttfcorefonts installiert, wodurch man Schriften wie
Arial, Verdana, Trebuchet MS und Georgia erhält und alle Webseiten dann
korrekt angezeigt werden.
Evolution habich gleich entsorgt mit --purge damit nicht ein Ätzel von
dem Dreck übrig bleibt (frag mich nicht warum aber ich hasse Evolution - Thunderbird rulez!), Totem runter und VLC rauf und für Firefox noch
als zusätzlichen Happen die ganzen Mplayer-Plugins wo dann zum Beispiel
auch DivX und XviD Filme gehen die ordinär in die Webseite eingebettet
wurden.
Der große Kraftakt: Einstellungen aus der alten Installaion in die neue holen. Verborgene Dateien angezeigt und die Ordner der Programme die ich wieder haben wollte rüberkopiert - Thunderbird, Xchat und meine GIMP-Brushes und -Patterns - funktionierte einwandfrei, nur Pidgin habich nix gfunden was toll gewesen wäre wegen der ganzen Mittschnitte.
Fazit: Linux rockt und Ubuntu bleibt das komfortableste und benutzerfreudlichste Betriebssystem wo gibt.