Ich hab mal ein Lied geschrieben, dürfte ein Jahr her sein und ich habs
grad beim zammenräumen meiner externen Festplatte wiederentdeckt.
Spiegelt so ziemlich meine Grundeinstellung wieder - Melodie gibts dazu
keine - noch nicht ;-)
Du lebst in deiner kleinen Welt,
wos nur Tussis gibt, keine Schwuchteln und viel Geld,
hier bist du der Held.
Da sind alle freundlich, friedlich und froh,
sie vergöttern dich, das gehört sich so.
Warum lebt man sonst wenn nicht für seine Träume.
Blauer Himmel; gute Luft; grüne Bäume;
Aber weißt du was? Diese Realität kannst vergessen,
wo Eltern ihre Kinder fressen
und der Rest, der ist vom Geld besessen.
Sie töten, sie plündern, sie morden, sie schrein
die Erde die leidet und geht dran ein.
Das ist ihnen egal, der Tod, das Leid die Qual,
für Geld wird gemordet, für Öl und die Wiederwahl.
Du kannst sie verlassen, diese sterbende Welt,
wo ein Volk so gestört ist, dass es alle andren quält.
Denk einfach nicht mehr daran,
mach die Augen zu und fang zu träumen an.
Bis du wirklich glücklich, wenn du dich zweimal die Woche ins Delirium saufst,
und dir auch sonst nur nutzlose Konsumgüter kaufst?
Schlägst deine Frau und deine Kinder,
die machen dann so weiter, so hört es nie auf,
so geht die Menschlichkeit zu Grunde,
aber ich weiß, du scheißt eh drauf.
Und so fragt man dich warum du rauchst,
dich selbst verstümmelst und niedersaufst.
Das ist der Grund warum du eine Therapie brauchst
bevor du vor dir selbt weglaufst.
Refrain:
Lebe. Liebe. Leide.
Lass dich fallen Trauerweide.
Lieb die Liebe, lass das Leiden.
Leb dein Leben sei bescheiden.
Nimm die Tugend trag das Glück.
Halt die Freude im Gepäck.
Sei wie du willst sei wer du bist,
weil am Ende nur das wichtig ist.